Abenteuer Hüttenbau Nägelsee

Berichte Abenteuer Hüttenbau


AH 2011 Wilder Westen 16. Juli - 22. Juli (Leitung Reto Lüthard)

Auch in diesem Sommer fand das Abenteuer Hüttenbau in der in der Freizeitanlage Nägelsee in der ersten Ferienwoche statt.Dieses Jahr war unser Thema Wilder Westen. Es haben sich über 45 Kinder angemeldet, welche von 18 Hilfsleiter und 17 Leiter, während 7 Tagen betreut wurden. Wir haben viel zusammen erlebt, Neues gesehene und gelernt.
Gestartet sind wir am Samstag bei wunderschönen Sommerwetter. Zuerst wurden die Gruppen eingeteilt, mit zum Thema passende Namen von Helden aus dem Wilden Westen. so hiess zum Beispiel eine Gruppe „Billy the Kid“, „Butch Cassedy“, „Wyatt Earp“, „Bill Hickok“, „Jesse James“, „Sundace Kid“, „Doc Holliday“ und „Calamity Jane“.
Der Hauptleiter war unser US Marshal und die Leiter waren die Sheriffs.
Leider spielte das Wetter nicht die ganze Woche mit und zeitweise erfrischte uns ein Regenguss oder ein längerer Regenschauer. Das hat uns aber die gute Laune nicht verdorben. Im Gegenteil unser wilder Westen wurde dadurch noch realer. Da die Freizeitanlage noch teilweise im Umbau war und der frisch gesäte Rasen noch nicht gewachsen war, hatte es richtige Schlammwege zwischen den Hütten gegeben. Eben wie das im wilden Westen war.
Während der ganzen Woche wurde an den Hütten gebaut, so dass drei stattliche Hütten entstanden. Die Kinder bastelten Revolver aus Holz und Traggurte für die Waffen. Sie knüpften Freundschafts-bänder, druckten T-Shirts oder bastelten diverse andere Sachen.
Am Samstag wurde nach der Gruppeneinteilung mit dem Bau der Hütte begonnen. Dank gutem Wetter machten die Bauarbeiten gute Fortschritte.
Auch am Sonntag und Montag war wieder bauen angesagt. Da aber das Wetter nicht mehr so gut war, bastelten viele Kinder unter dem Zelt am trocknen. Trotzdem waren zwei Hütten am Montagabend schon teilweise fertig gebaut.
Am Dienstag haben wir ein spezielles Programm. Wir machten unseren Ausflug ins Appenzellerland nach Speicherschwendi ins Goldachtobel zum Goldwaschen. Um 9 Uhr ging die Fahrt mit dem Car los. Alle waren gespannt, würden wir wirklich Gold finden? In Speicherschwendi angekommen, wanderten wir mit Goldwaschutensilien, wie Schaufel, Kessel, Rechen und Sieb bepackt in die Schlucht hinunter. Dort wurde uns erklärt, wie man Gold suchen und finden kann. So machten wir uns in Gruppen an die Arbeit. Am Ende dieses interessanten Tages, hatten wir Gold gefunden, sodass jedes Kind und jeder Leiter ein kleines „Goldflitterchen“ in einen Glasröhrchen mit nach Hause nehmen konnte. Wieder in Töss angekommen, zeigten die Kinder ihren Eltern stolz das selber gewaschene Gold.
Mittwochs ging es wieder ans Bauen, schliesslich wollten die Kinder am Abend in den Hütten übernachten. Abends gab es noch ein Abenteuerprogramm im Wald mit Schokobananen vom Feuer Zurück in der Freizeitanlage hatten die Leiter eine Schwitzhütte gebaut, welche von allen Kinder, die wollten noch benutzt werden konnte. Der Abend ging sehr spät zu Ende, aber alle Kinder haben sehr gut geschlafen
An den letzten zwei Tagen wurde den Hütten der letzte Schliff verliehen. Natürlich musste auch für den US Marshal noch eine Hütte gebaut werden, welche pünktlich zum Abschlussabend fertig gestellt wurde.
Endlich kam der Abschlussabend und die Kinder konnten den Eltern stolz ihre Hütten zeigen. Zum Abschluss gab es ein Bühnenprogramm mit vielen Darbietungen und die Besucher konnten sich noch verpflegen.
Müde und zufrieden über die gelungene Woche gingen wir spätabends nach Hause und freuen uns auf das nächste Jahr. (R. Lienhard)


AH 2010 Pfahlbauer 10. Juli - 16. Juli (Leitung Reto Lüthard)

Auch dieses Jahr fand das Abenteuer Hüttenbau in der Freizeitanlage Nägelsee in der ersten Sommerferienwoche statt.
Unser Thema in diesem Sommer war Pfahlbauer. Es haben sich 48 Kinder angemeldet, welche von 18 Hilfsleiter und 17 Leiter, während 7 Tagen betreut wurden. Wir haben viel zusammen erlebt, Neues gesehen und gelernt.
Gestartet sind wir am Samstagmittag mit der Einteilung in die verschiedenen Gruppen. Wir hatten wieder ganz zum Thema passende Namen.
Die Leiter waren „Pfähle“, die älteren Kinder nannten sich „Zunder“, „Feuerstein“, „Birkenpech“ und „Faustkeil“ und die jüngeren Kinder hatte die dazu passenden Namen wie „Pilz“, „Flint“, „Kleber“ und „Kerbe“. Welche Bedeutung diese Namen in der Pfahlbauerzeit hatten, erfuhren die Kinder währen dieser Woche.
Fast die ganze Woche war es sehr heiss. Die Kinder badeten viel im bereitgestellten Becken oder bastelten Körbe aus Weiden, Ketten, Säcklein und diverse andere Sachen. T-Shirts wurden gedruckt und konnten danach noch bemalt werden.
Am Samstag nach dem Zvieri durften die Kinder an den Hütten bauen. Darauf hatten sie natürlich schon lange gewartet und stürzten sich mit vollem Elan ans Nageln und Sägen. Auch am Sonntag war Bauen angesagt. Wegen der heissen Temperaturen wurden einige Spiele in den Wald verlegt.
Am Montag stand der Ausflug auf dem Programm. Wir trafen uns alle schon um 9 Uhr im Nägi, wo uns ein Car ins Pfahlbaumuseum nach Überlingen brachte. Der Museumsbesuch war sehr spannend. Es wurde uns vieles erklärt und wird konnten die Pfahlbauten anschauen. Danach besuchten wir noch den Affenberg. Wir durften die freilaufenden Affen mit Popcorn füttern.
Am Dienstag war wieder ein spezielles Programm. Die Gebrüder Müller kamen zu Besuch und zeigten uns wie man früher mit ganz einfachen Mitteln Feuer machen konnte. Nach der Vorführung durfte jedes Kind unter Anleitung die verschieden Arten des Feuermachens ausprobieren.
Am fünften Tag, Mittwochs, durften wir in unseren selbstgebauten Hütten übernachten. Darauf hatten wir uns schon lange gefreut. Bei einigen Kindern wurde es eine Lange Nacht mit wenig Schlaf.
Der folgende Morgen war ganz speziell. Wir genossen ein feines Frühstück. Danach bauten wir an Hütten fertig, bastelten oder machten Vorbereitungen für den Schlussabend.
Und nun ist schon Freitag, der letzte Tag des AH, schade. Wir treffen die letzten Vorbereitungen für den Schlussabend, machen die Bastelarbeiten noch fertig und geben den Hütten den letzte Schliff.
Endlich ist es Abend und wir können unsere Eltern und Besucher durch unser Pfahlbaudorf führen. Zum Abschluss gibt es noch ein Bühnenprogramm und die Eltern und Besucher können sich verpflegen.
Müde und zufrieden über die gelungene Woche gingen wir spät am Abend nach Hause und freuen uns auf das nächste AH in der Freizeitanlage Nägelsee. (Lienhard's)


AH 2009 Ägypten 11. Juli - 16. Juli (Leitung Reto Lüthard)

Pharao Pen-abu und seine Sklaven waren aktiv dabei eine Pyramide zu bauen.
Kleine, mittlere und auch grosse Kinder mit ihren Sklaventreibern (Leiter und Hilfsleiter) halfen tatkräftig mit, sodass zwischen dem 11. und 16. Juli eine ägyptische Welt in der Freizeitanlage Nägelsee entstand.
Sie nagelten, hämmerten, schraubten, bastelten, spielten und hatten dabei riesigen Spass. Es entstand nicht nur eine Pyramide und deren Nebengebäude, nein, es gab auch ägyptischen Schmuck und ein Kästchen, um diesen stilgerecht zu lagern. Badesalz, Gipsmasken und vieles mehr sorgte für reges Treiben an den Basteltischen im Nägi.
Am Wochenende unterstützten die Väter der Sklaven die Bauarbeiten, sollte doch die Pyramide vor dem „Hinscheiden“ des Pharaos fertiggestellt sein.
Am Dienstag sorgten die Sklaventreiber, mit der Organisation eines Postenlaufs „auf den Spuren des alten Ägypten“, entlang des Nils (Töss) für eine willkommene Abwechslung.
Am Mittwochabend wanderte das ägyptische Volk in Gruppen aus und besuchte die Ruine Hoh Wülflingen. Nach dem Wurstbraten gab es eine nervenaufreibende Schnitzeljagd im dunklen Wald. Tief in der Nacht kehrte das Volk wieder in das ägyptische Dorf zurück und bezog in der Pyramide und deren Nebengebäuden ihr Schlafquartier.
Am Donnerstag morgen waren die Eltern und Quartierbewohner zur Besichtigung der Bauten und zu Kaffe und Zopf eingeladen. Nun galt es für die Eltern die Sklaven wieder zu ihren Kindern zu machen und die Zeit um ca. 5000 Jahre vor zu drehen.
Die Sklaventreiber sind froh, dass alle Sklaven unversehrt und reich an Erlebnissen wieder ins Hier und Jetzt zurückgekehrt sind.
An dieser Stelle möchte Ich mich nochmals recht herzlich für all die helfenden Hände und die finanzielle Unterstützung bedanken. Ohne diesen beherzten Einsatz aller, währe so ein tolles Abenteuer Hüttenbau nicht möglich.

Euer Pen-abu v/o Reto Lüthard

Das 20. Abenteuer Hüttenbau in Zahlen
56 Kinder von 1. – 6. Klasse
20 Hilfsleiter 13 - 17 Jahre
22 Helfer, Küche und Leiter (Wochenende 16, Mo.-Do. 8-9)
3 Bünde Schwartenbretter, unzählige Nägel, Literweise Farbe, Gips, Perlen, Stoff, und vieles mehr.


AH 2008 Piraten 12. Juli - 18. Juli (Leitung Denise Kübler)

Noch kein Bericht


AH 2007 Steinzeit 14. Juli - 20. Juli (Leitung Denise Kübler)

Auch dieses Jahr wurde in der ersten Sommerferienwoche das Erlebnislager für Schulkinder auf der Freizeitanlage des Quartiervereins Nägelsee durchgeführt. Dank dem beherzten Einsatz von zahlreichen freiwilligen Helfer/innen, dem grossen Engagement der Quartierentwicklung und der finanziellen Unterstützung der Pro Juventute, konnte das Abenteuer Hüttenbau erneut durchgeführt werden.

Die diesjährige Erlebniswoche stand unter dem vielseitigen Motto „Steinzeit“. Fleissig wurden Bretter geschleppt, gesägt und gehämmert, so dass bereits in den ersten Tagen unser kleines Steinzeitdorf aus Holz entstand. Wem die Hitze auf dem Bauplatz zu schaffen machte, bastelte am Schatten Kettenanhänger aus Speckstein, erstellte Trommeln aus Tontöpfen, fertigte ein Portemonnaie aus Leder, kreierte Naturgirlanden, beschäftigte sich in der Holzwerkstatt und, und, und ... Als spezielle, kreative Herausforderung galt die Bahnunterführung direkt neben der Freizeitanlage. Jede Gruppe verewigte sein Gruppentier auf der Wand, woraus eine farbenfrohe, leb- und dauerhafte Steinzeitlandschaft mit Mammut, Säbelzahntiger, Moschusochsen, Riesenhirschen, Wollnashorn, Wisent, Steinbock und Höhlenlöwe entstand. Beschäftigung Nr. 1, bei den hohen Temperaturen, war allerdings das Planschbecken! So verging kein Tag, ohne Wasserschlacht und Personen die trocken ins Wasserbecken fielen und patschnass wieder herausstiegen.
Ein wesentlicher Bestandteil zum fröhlichen Lagerleben leistet die Küche mit ihren Köstlichkeiten. Aus den Tagebucheinträgen entnahmen wir freudig, dass unsere Kids mit dem Essen vollends zufrieden waren. Herzliche Komplimente wie: „Zum Znacht gab es von der lieben, feinen, netten Küche Tottelinie“ oder „Wir hatten Spaggetti zum Zmittag und grünen Salat es war sehr fein!“ freute unser einsatzfreudiges Küchenteam besonders. (Alle Tagebucheinträge und viele weitere Informationen finden sie übrigens neu unter www.ah.naegelsee.ch)
Am Dienstag fuhren wir gemeinsam ins Naturmuseum und besuchten eine eindrückliche Führung zum Thema Steine. Anschliessend hiess es Abmarsch zum Schwimmbad Wolfensberg, wo wir den Nachmittag bei gemütlichem Würste grillieren, einem Postenlauf und im erfrischend, kühlen Bad verbrachten.
Ein weiterer Höhepunkt wartete am Mittwochnachmittag auf uns. Tuka, ein riesen Plüschspecht, landete in der Freizeitanlage Nägelsee und übermittelte uns Wissenswertes über die Steinzeit. Laut seinen Informationen hausten früher Steinzeitmenschen im angrenzenden Wald, worauf wir uns alle auf den Weg, zu einem spannenden Workshop in der freien Natur, begaben.
Am Freitag stand bereits der Abschlussabend vor der Tür. Eltern und Quartierbewohner/innen strömten auf die Freizeitanlage, bewunderten die erbauten Hütten, genossen das würzige Spanferkel und sahen sich das selbsteinstudierte Bühnenprogramm der Kinder an.
So sehen wir zurück auf ein heisses, abwechslungsreiches und fröhliches Abenteuer Hüttenbau 2007, welches nur durch den beherzten Einsatz von zahlreichen freiwilligen Helfer/innen möglich war. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle die das Abenteuer Hüttenbau durch ihre tolle Unterstützung ermöglichten und uns hoffentlich auch im 2008 erhalten bleiben.

Für das AH-Team Töss, Denise Kübler


AH 2006 Orient 15. Juli - 21. Juli (Leitung Heidi Hochstrasser)

Fast 70 Kinder nahmen an dieser Erlebniswoche teil. Diese bauten mit viel Holz einen Orient-Express mit Schlaf-, Coiffeur-, Speise- und Bremswagen, einen fliegenden Teppich mit Kassenhäuschen, einen Kiosk und ein Kobra-Haus.
Wer eine Baupause einlegen wollte, konnte unter der Anleitung vom Bastelteam aus einem vielfältigen Angebot auswählen.
Ob beim plantschen im Oasen-Pool, „sändele“in der Sanddüne, spielen auf der Wiese oder beim zuhören der Märlierzählerin, das Angebot war reichhaltig und Kinder, Jugendliche und Erwachsene genossen das gemeinsame Tun und Erleben.
Nebst dem Ausflug am Dienstag, konnten die Kinder am Mittwochnachmittag einen von vier Workshops besuchen. Besonders Anklang hat das Trommeln gefunden. Das mit insgesamt 22 Kindern in der Turnhalle vom Schulhaus Gutenberg unter professioneller Anleitung durchgeführt wurde.
Am Mittwochabend wurde in den selbst gezimmerten Hütten oder direkt unter dem Sternenhimmel übernachtet. Damit alle in der Nacht etwas schlafen konnten, planten die älteren Jugendlichen (die meisten sind Leiter der CEVI Töss) ein Nachtprogramm. Sie fuhren mit den grösseren Kindern per Velo zum Reitplatz. Die jüngeren Teilnehmer wurden von den engagierten Hilfsleitern, auf dem Nägiareal betreut.
Rund 35 freiwillige Jugendliche und Erwachsene unterstützten die baufreudigen und motivierten Kinder beim Hüttenbauen und basteln.
Einen herzlichen Dank an Alle ! (Silvia Bär)


AH 2005 Dschungel 16. Juli bis 22. Juli (Leitung Corinne De Marco)

Am diesjährigen Abenteuer Hüttenbau verwandelten wir die Freizeitanlage in ein Dschungeldorf.
60 erwartungsvolle Kinder trafen am Samstagnachmittag ein, teils waren neue Kinder dabei, die meisten jedoch wussten wie der Hase läuft und stürzten sich nach einer kurzen Einführung der Lagerleiterin sogleich in die Bauaktivitäten.
Für die Kinder , welch nicht bauen wollten, gab es allerlei zum basteln; wie Regenrohr, Traumfänger, Trommeln, usw.
Das obligate T-Shirt mit dem Motto-Sujet darauf durfte natürlich nicht fehlen.
Dienstags war unser Ausflug. Wir fuhren mit Car und Mietauto nach Gossau zum Waltehr-Zoo. in Gruppen zogen sie los und besichtigten aller das was die Kinder sehen wollten. Am Nachmittag durften wir im Zirkuszelt die Vorstellung von Peter Pan anschauen. Um 16 Uhr traten wir die Heimreise an und kamen etwas verspätet, aber zufrieden und müde zurück.
Am Donnerstag wurde ein Postenlauf organisiert, der durch den Wald und entlang der Töss und wieder zurück führte. An den einzelnen Posten wurden Wissen, Geschicklichkeit oder Geruchssinn verlangt. Belohnt wurde man mit Bananen und Süssigkeiten.
Die Eltern hatten am Freitagabend auch die Gelegenheit, das Dschungeldorf zu besichtigen. Die Kinder zeigten stolz ihre Häuser, die sie mit viel Liebe bauten, bastelten, malten und dekorierten.
Dank ihren Proben gelang den Kindern auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Zurückblickend war es eine schöne, erlebnisreiche und auch unfallfreie Woche gewesen. (Silvia Städeli)


AH 2004 Harry Potter 3. Juli - 9. Juli (Leitung Corinne De Marco)

Am diesjährigen Abenteuer Hüttenbau verwandelten wir die Freizeitanlage Nägelsee in die Zauberschule von Harry Potter, dazu bauten die teilnehmenden Kinder mit Hilfe der BauleiterInnen das Schloss Hogwart.
59 erwartungsvolle Kinder trafen am Samstagnachmittag ein, teils waren neue Kinder dabei, viele jedoch haben bereits in früheren Jahren schon einmal teilgenommen. Nach einer kurzen Einführung der Lagerleiterin stürzten sie sich sogleich in die Bauaktivitäten.
Die LagerteilnehmerInnen und BauleiterInnenn übten sich fleissig im sägen, nageln und Bretter tragen. Es wurde rasch gearbeitet, denn schon für den Sonntagabend waren die Hütten zum übernachten herzurichten.
Für die Kinder, die keine Lust zu bauen hatten, gab es allerlei zu basteln; wie Zauberstäbe, Zauberumhänge, Amuletten, Post-Eulen usw. Alles Sachen, die ein richtiger Harry Potter eben bei sich trägt. Das obligate T-Shirt mit dem Aufdruck des diesjährigen Mottos durfte natürlich auch nicht fehlen.
Am Montag besuchte uns ein Profi-Zauberer, er begeisterte uns mit seinen geheimnisvollen Zaubertricks und brachte anschliessend den Kindern selber einige davon bei.
Am Dienstag war unser Ausflug.
Mit unseren Velos fuhren wir der Töss entlang bis zur Kyburgerbrücke, wo wir grillierten und picknickten.
Von da an marschierten wir hinauf zur Kyburg. Oben angekommen durften wir eine Führung durch die Burg geniessen. Abends kamen alle erschöpft, aber zufrieden und mit neuen Eindrücken nach Hause.
Am Donnerstag wurde eine Schnitzeljagd organisiert, die durch den Wald und entlang der Töss führte. Die einzelnen Posten wurden alle auf das Thema Harry Potter ausgerichtet, sei es mit Wissensfragen, Geschicklichkeitsspielen oder Geruchssinntests. Belohnt wurde man bei den einzelnen Posten mit Punkten, denn am diesjährigen Abenteuer Hüttenbau gab es etwas ganz spezielles.
Alle vier Häuser der Zaubererschule konnten während der ganzen Woche Punkte gewinnen oder verlieren. Am Elternabend wurde dann der endgültige Punktestand vorgetragen. Gewonnen hat das Haus mit den meisten Punkten.
Die Eltern hatten am Freitagabend die Gelegenheit, die Zaubererschule zu besichtigen. Die Kinder präsentierten ihren Eltern stolz ihre Häuser, die sie mit viel Liebe bauten und dekorierten.
Dank der vielen Proben der Abschlussunterhaltung für die Eltern gelang den Kindern auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Zurückblickend war es eine schöne, erlebnisreiche und unfallfreie Woche. (Sandra Gallina)


AH 2003 Donald Duck 12. Juli - 18. Juli (Leitung Corinne De Marco)

60 Kinder von 7-12 Jahren, warteten am Samstag ungeduldig auf den Beginn dieser Erlebniswoche, die unter dem Motto "Donald Duck" stand.
Beim Hüttenbau entstanden richtige Schmuckstücke., Vorhänge und ein selbstgebautes Sofa zierten die Inneneinrichtung. Teilweise wurden schöne Vorgärten angelegt, sogar der Briefkasten fehlte nicht.
Am Sonntagmorgen gab's für die ehrenamtlichen Helfer ein böses Erwachen. Vandalen waren in der Nacht am Werk gewesen. Zornig und frustriert räumten wir unzählige Glasscherben, umgestürzte Abfalleimer, demolierte Tische und Bänke auf. Bis unsere Kinder eintrafen, war alles geputzt und aufgeräumt.
Einen Dank geht an die Stadt Winterthur, welche die Kosten der demolierten Gegenstände übernommen hat.
Das Wetter machte dieses Jahr toll mit. Zur Abkühlung wurde der Wassersprenger und die Wasserrutschbahn rege benützt. Bei den "Wasserschlachten" wurden die Helfer auch nicht verschont.
Trotz diesem herrlich, warmen Wetter wurde erstaunlich viel gebastelt. Es wurde "gefilzt", aus Tetrapackungen Geldbeutel hergestellt und mit Perlen und Sicherheitsnadeln wunderschöner Armschmuck angefertigt.
Ein Ausflug führte uns in die Bäckerei Lyner, wo unter der persönlichen Anleitung des Bäckermeisters die Kinder verschiedene Brote formen und backen durften.
Herzlichen Dank an die Bäckerei Lyner die uns alles kostenlos zu Verfügung stellte.
Am Abschlussabend fand in "Entenhausen" ein kleines Volksfest statt. In den verschiedenen Hütten wurden Attraktionen geboten. Das Abendprogramm, gestaltet von den Kindern und moderiert von einem 11-Jährigen fand riesigen Anklang. Der von einer Leiterin getextete "Nägisong" musste auf Zugabe-Rufe mehrmals vorgetragen werden.
Eine schöne Woche , die allen riesig Spass gemacht hat, ging leider viel zu schnell vorbei. Mehrmals hörten wir Leiter die Kinder sagen: Ich freue mich jetzt schon aufs Abenteuer Hüttenbau im nächsten Jahr.(Silvia Bär)


AH 2002 Asterix und Obelix 13. Juli - 19. Juli (Leitung Corinne De Marco und Silva Bär)

Unser Thema war Asterix und Obelix.
Über 60 Kinder hatten sich angemeldet. Wie wir merkten kam unsere Küche mit 20 Helfern und so vielen Kindern an ihre Grenzen. Aber es musste niemand hungern, die beiden Köchinnen meisterten die Küche souverän.
Am Samstag war Start. Die Mehrzahl der Kinder waren "Erschtklässler", die vor allem nageln wollten. Aber zuerst musste jeweils ein stabiles Gerüst erstellt werden. Da waren wir über zusätzliche Helfer (Cevi-Töss und Väter der Kinder) froh. Ein richtiges gallisches Dorf entstand. Die Kinder entwickelten auch eigene Ideen, da wurden Betten, Tische und Stühle gezimmert. Ja sogar an die Hütte von Idefix hatten sie gedacht.
Der Wettergott war uns nicht immer gut gesinnt, so waren wir über unser grosses Regendach (aufgestellt von Mitgliedern des Quartiervereins) richtig froh. Geschützt und im trockenen wurde hier fleissig gebastelt.
Unser diesjähriger Ausflug führte uns in Bergwerk Käpfnach bei Horgen. Jedes Kind bekam einen Helm angepasst, dann rollte unser Zügli ins Bergwerk. Im Stollen hielt der Zug und die Kinder lauschten den interessanten Erklärungen des Bergwerkführers. Er erklärte ihnen unteranderem wie mühsam es war, diese Kohle mit Kisten aus den Stollen zuziehen. Die Kinder durften dies sogar selber ausprobieren.
Unser Elternabend war ein voller Erfolg. Voll Stolz zeigten die Kinder ihre selbstgezimmerten Hütten und ihre einstudierte Bühnenshow. (Silvia Bär)


AH 2001 Olympiade Juli (Leitung Susanne Gisin)

Kein Bericht


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